Tübinger Hirnforscher erhalten Eva Luise Köhler Forschungspreis für Seltene Erkrankungen 2018

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2018 02 22 Hedrich Klimosch Eva Luise Koehler Forschungspreis 2018 klein

Forschen an genetisch-bedingten Epilepsien: Preisträgerin Dr. Ulrike Hedrich-Klimosch und ihre Kollegen Dr. Markus Wolff, Dr. Stephan Lauxmann, Dr. Thomas Wuttke, Prof. Dr. Holger Lerche (v.l.n.r.).

Copyright: Mareike Kardinal | Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH), 2018

 

Für ihre Erforschung einer seltenen und schwer verlaufenden genetisch bedingten Form der Epilepsie wurde ein Team um Dr. Ulrike Hedrich-Klimosch vom Hertie-Institut für klinische Hirnforschung sowie der Universität und dem Universitätsklinikum Tübingen am 20. Februar 2018 mit dem diesjährigen Eva Luise Köhler Forschungspreis für Seltene Erkrankungen ausgezeichnet. Das Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro kommt der Entwicklung einer Arzneitherapie für Patienten zu Gute, deren Erkrankung auf einer Mutation im KCNA2-Gen beruht. Ihre Form der Epilepsie geht mit schweren Entwicklungsstörungen einher und lässt sich bislang nicht mit den üblichen Mitteln behandeln. Ein anderweitig zugelassener Wirkstoff zeigte sich im Rahmen individueller Heilversuche jedoch erfolgversprechend. Er wirkt spezifisch auf Kaliumkanäle, die bei den Erkrankten genetisch verändert sind. Mit ihm könnten betroffene Patienten erstmals medikamentös behandelt werden. 

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Fragen?     Dr. Mareike Kardinal       07071-29 88800     mareike.kardinal@medizin.uni-tuebingen.de

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