Stellvertretende Sprecherin Ulrike Cress

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Im November 2018 wurde Ulrike Cress zur stellvertretenden Sprecherin des TRC gewählt. Sie ist Direktorin des Tübinger Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM) und lehrt als W3-Professorin an der Eberhard Karls Universität Tübingen im Fachbereich Psychologie. Mit ihrer Arbeitsgruppe Wissenskonstruktion am IWM beschäftigt sie sich mit sozial- und kognitionspsychologischen Prozessen, die bei der gemeinsamen Konstruktion und Nutzung von Wissen relevant sind.                                                                                            Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Computer Supported Collaborative Learning (CSCL), Massenkollaboration, Social Software, Wissensmanagement, Embodied Interaction sowie Design und Evaluation digitaler Lern- und Arbeitsumgebungen. Sie hat zahlreiche Projekte zum web-basierten Lernen durchgeführt, die von nationalen und europäischen Fördermittelgebern gefördert wurden.

Ulrike Cress ist Co-PI der Graduiertenschule LEAD (Learning, Educational Achievement and Life Course Development; Graduate School GSC 1028) und Mitglied der Tübingen School of Education (TüSE). Sie leitet den Leibniz-WissenschaftsCampus, in dessen Rahmen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Leibniz-Institut für Wissensmedien und  der Universität Tübingen in 16 Forschungsprojekten zusammenarbeiten. Seit Juli 2018 ist Ulrike Cress stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Deutsche Telekom Stiftung.

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3 Fragen an Ulrike Cress

Was macht aus Ihrer Sicht den Forschungsstandort Tübingen einzigartig?

Die außerordentlich enge Kooperation zwischen universitärer und außeruniversitärer Forschung. Bereits 2010 haben wir gemeinsam einen Leibniz-WissenschaftsCampus gegründet, d.h. eine enge Kooperation zwischen einem Leibniz-Institut und einer Universität initiiert. Seither arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem IWM und unterschiedlichen Fakultäten der Universität eng in zahlreichen Kooperationsprojekten zusammen und betreuen gemeinsam Doktorandinnen und Doktoranden. Diese Form der engen Zusammenarbeit zwischen einem Leibniz-Institut und einer Universität war modellbildend und in den Folgejahren sind zahlreiche weitere Leibniz-WissenschaftsCampi in Deutschland entstanden.

Welche Vorteile bietet Ihnen die Zusammenarbeit im Tübingen Research Campus (TRC)?

Der TRC bietet ein Forum für den Austausch der unterschiedlichen Forschungsorganisationen und schafft die Basis für gemeinsame Aktivitäten: Das reicht vom Aufbau einer Webseite für internationale Forschende um die die Attraktivität des Standorts Tübingen sichtbar zu machen bis hin zu Kooperationen im Rahmen der Exzellenzinitiative oder der Errichtung eines Gästehauses. Durch den TRC werden unsere Expertisen gebündelt sichtbar. Jedes Institut profitiert davon, wenn die Forschungsstärke des Standorts Tübingen, bestehend aus universitären und außeruniversitären Strukturen nach außen und innen sichtbar wird.

Wie würden Sie Tübingen internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern beschreiben?

Tübingen ist klein und beschaulich, hat viel studentisches Flair. Vielleicht ermöglichen ja die kurzen Wegstrecken zwischen den Instituten die kollaborative, interdisziplinäre Forschung auf internationalem Spitzenniveau.

Neuigkeiten aus dem TRC

  • Maschine Learning

    Der neue Exzellenzcluster „Maschinelles Lernen: Neue Perspektiven für die Wissenschaft“ will sich mit Entwicklungen befassen, die den wissenschaftlichen Erkenntnisprozess selbst fundamental verändern können.