TRC Sprecher Bernd Engler

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Seit der Gründung im Jahr 2016 ist der Rektor der Universität Tübingen auch Sprecher des TRC. Bernd Engler ist seit 2006 im Amt und wurde kürzlich für die dritte Amtszeit in Folge wiedergewählt. Unter seiner Führung wurde die Universität im Rahmen der Exzellenzinitiative ausgezeichnet und hat kürzlich erfolgreich 3 Exzellenzcluster einwerben können. Die Universität ist derzeit im Rennen um die Exzellenzstrategie und hofft den Status als Exzellenzuniversität erneut für sich gewinnen zu können.

Als Inhaber des Lehrstuhls für Amerikanistik verfügt Bernd Engler über umfangreiche internationale Erfahrungen. Er war Visiting Professor an der University of Amherst /Massachusetts (USA), an der University of Sussex in Vereinigten Königreich, an der University of North Carolina, Chapel Hill (USA) und der University of Maryland, College Park (USA). Im Jahr 2007 wurde er Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und im Jahr 2013 erhielt er von der Dôshisha University in Japan die Ehrendoktorwürde.

 Rektor zugeschnitten U Metz UT2

 

3 Fragen an Bernd Engler

Was macht aus Ihrer Sicht den Forschungsstandort Tübingen einzigartig?

Die Universität Tübingen fördert seit vielen Jahren Innovation und Internationalisierung. Als eine der ältesten Universitäten Deutschlands hat Tübingen die Ausbildung vieler renommierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bereichert. Eine forschungsstarke Universität und eine Vielzahl von außeruniversitären Forschungseinrichtungen in der Umgebung bieten unvergleichliche Möglichkeiten für die Spitzenforschung. Der TRC verkörpert einen neuartigen Ansatz, um die internationale Sichtbarkeit Tübingens als erstklassigen Forschungsstandort zu erhöhen. Durch den Zusammenschluss  können die Partner Synergien schaffen, die Zusammenarbeit fördern und Forschenden auf allen Qualifikationsstufen exzellente Bedingungen bieten. Wir sind von der interdisziplinären Forschung überzeugt und ermutigen unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der sich ständig weiterentwickelnden Forschungslandschaft eng zusammenzuarbeiten.

Welche Vorteile bietet die Zusammenarbeit im Tübingen Research Campus (TRC) den Partnern?

Die interdisziplinäre Forschung steht im Mittelpunkt des Konzepts. Gemeinsam haben die Universität und die außeruniversitären Forschungseinrichtungen ein höchst leistungsfähiges  Forschungsumfeld geschaffen. In diesem Jahr haben alle Anträge für die Exzellenzcluster Forscherinnen und Forscher aus verschiedenen Institutionen beinhaltet. Die Universität Tübingen, das Universitätsklinikum und die Institute der Max-Planck-Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren und die Leibniz-Gemeinschaft haben sich zusammengeschlossen und können gemeinsam hochkarätige dual Career Paare rekrutieren und ihnen besonders attraktive Angebote machen.

Wie würden Sie Tübingen internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlernbeschreiben?

Auch wenn Tübingen eine eher kleine Stadt ist, so haben Forschung und Lehre die Stadt nachhaltig geprägt. Jahrhunderte voller bahnbrechender Erkenntnisse haben eine lebendige und malerische Stadt geformt. Internationale Forscherinnen und Forscher sowie deren Familien werden sich sowohl akademisch als auch persönlich sofort zu Hause fühlen.

Neuigkeiten aus dem TRC

  • Interview mit Li Zhaoping

    Das Dual Career Paar Li Zhaoping und Peter Dayan lebt und arbeitet seit Kurzem in Tübingen, wo die Forscherin Li Zhaoping eine Professur für Computational Neuroscience an der Universität innehat und als Fellow am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik forscht.

  • TRC Sprecher Bernd Engler

    Interview mit Professor Dr. Bernd Engler, dem Sprecher des TRC und Rektor der Universität Tübingen.

  • CMFI

    Im Exzellenzcluster "Kontrolle von Mikroorganismen zur Bekämpfung von Infektionen" (CMFI) sollen neue Strategien gegen Antibiotikaresistenzen mithilfe des Mikrobioms erforscht werden.

  • Maschine Learning

    Der neue Exzellenzcluster „Maschinelles Lernen: Neue Perspektiven für die Wissenschaft“ will sich mit Entwicklungen befassen, die den wissenschaftlichen Erkenntnisprozess selbst fundamental verändern können.