Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme

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Wahrnehmen – Lernen - Handeln

Die Natur ist voller intelligenter Systeme. Biologische Systeme wie der Mensch, aber auch Mikroorganismen haben ausgefeilte Fähigkeiten entwickelt, mittels Interaktion, Evolution und Lernen erfolgreich in einer komplexen Umwelt zu agieren. In Zukunft wird unsere Welt auch voller synthetischer intelligenter Systeme sein. Nahezu täglich liest man heute von Systemen, die sich intelligent und autonom verhalten - sei es Software oder seien es „reale“ Systeme wie Roboter und Autonome Fahrzeuge. Maschinelles Lernen hat in den letzten Jahren eine erstaunliche Erfolgsgeschichte gefeiert und ist heute in Industrie, Forschung und auch im Alltag weit verbreitet.

So rasant diese gesellschaftlichen Veränderungen heute vor sich gehen, so wenig sind jedoch die grundlegenden Prinzipien hinter „Lernen“, „Wahrnehmen“ und „Handeln“ verstanden. Intelligente Systeme verbinden diese drei essentiellen Schritte in einem Kreislauf, der sogenannten „Perception-Action-Learning“ Schleife. So können sie sich an ihre Umgebung anpassen, sich selbst verbessern und dadurch „intelligent“ sein. Das Prinzip hinter dieser Art von Intelligenz und autonomem Verhalten wird am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme erforscht, in der Theorie, als Algorithmen und Software, sowie in der Praxis als Robotik-Systeme auf allen Längenskalen, vom Mikro-Bereich bis hin zu humanoiden Robotern.

Das wissenschaftliche Konzept verbindet Forschungsexpertisen in den Bereichen der Computer- und Materialwissenschaften. Damit besitzt das 2011 neu formierte Institut ein weltweites Alleinstellungsmerkmal, da es erstmals diese interdisziplinären Expertisen unter einem Dach bündelt: am Standort Tübingen untersuchen die Wissenschaftler*innen Maschinelles Lernen, Maschinelles Sehen und adaptive Bewegungssteuerung. Mikro- und Nanorobotik sowie lernende und sich selbst organisierende Materialsysteme werden in Stuttgart erforscht. Obgleich der Schwerpunkt auf der Grundlagenforschung liegt, besitzt das Institut ein hohes Potenzial für praktische Anwendungen, unter anderem bei innovativer Software, Technologien in der Robotik sowie in der Medizintechnik.

www.is.mpg.de

Aktualisiert 08/05/2018 3:07pm

In Kürze

  • Der Tübinger Campus des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme hat vier wissenschaftliche Abteilungen: Autonome Motorik, Empirische Inferenz (Bernhard Schölkopf) und Perzeptive Systeme (Michael J. Black).
  • Forschungsschwerpunkte der Gruppen in Tübingen sind maschinelles Lernen, maschinelles Sehen und autonome Robotik.
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Forschung in Tübingen

Tübingen ist ein besonderer Ort für Wissenschaft und Forschung. Nur wenige Standorte bieten eine solche Breite an Forschungsschwerpunkten in so großer Nähe - sowohl physisch als auch im übertragenen Sinne: Tübingens Forschungseinrichtungen sind nur einen Steinwurf voneinander entfernt und arbeiten im Rahmen des Tübingen Research Campus eng zusammen.

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Leben in Tübingen

Tübingen liegt im Herzen Europas sowie in einer von Deutschlands landschaftlich schönsten und wirtschaftlich wettbewerbsfähigsten Regionen. Tübingen liegt südlich von Stuttgart - nur 20 Minuten vom Flughafen Stuttgart entfernt - zwischen den Bergen der Schwäbischen Alb und des Schwarzwalds mit entsprechender Lebensqualität. Tübingen ist eine lebendige Stadt mit mittelalterlicher Innenstadt und einem reichhaltigen kulturellen und künstlerischen Angebot: Lesungen, Konzerte, internationale Filmfestivals und Märkte sorgen dafür, dass das Leben in Tübingen niemals langweilig wird.

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Exzellenzinitiative

Das einzigartige Forschungsumfeld Tübingens ist ideal für Forschungskooperationen in vielen Gebieten und nur einer der vielen Gründe für den Erfolg Tübingens in allen drei Förderlinien der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder. Exzellenz zieht Exzellenz an: Über die Jahre hinweg haben sich in Tübingen immer mehr Forschungseinrichtungen angesiedelt, die zusammen die lebendige Gemeinschaft des Tübingen Research Campus bilden.

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