Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie

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Moderne Biologie. Übergreifend. Unabhängig. Dafür steht das Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie, das 1954 gegründet wurde. Das Institut leistet Grundlagenforschung zur Entwicklung und Evolution von Tieren und Pflanzen auf verschiedenen Organisationsebenen – von Molekülen über den gesamten Organismus bis hin zu verschiedenen Arten.
Derzeit gibt es sechs verschiedene Abteilungen, denen je ein*e Direktor*in vorsteht, sowie sieben unabhängige Arbeitsgruppen, darunter die aktive Emeritusgruppe unter der Leitung von Christiane Nüsslein-Volhard.

Die Wissenschaftler*innen der Abteilung Proteinevolution unter Leitung von Andrei Lupas erforschen auf atomarer Ebene, wie die Proteinmaschinerie funktioniert und sich entwickelt hat. Die Abteilung Biochemie von Elisa Izaurralde geht auf molekularer und zellulärer Ebene den Fragen nach, wie Proteine und RNA-Moleküle zusammenwirken, um solch fundamentale Prozesse wie das Ablesen von genetischer Information, die Zellteilung und Signalweiterleitung in der Zelle zu regulieren. Die Abteilung von Gerd Jürgens beschäftigt sich mit der Zellbiologie und erforscht, wie Zellen während der Entwicklung interagieren, um einen Organismus zu bilden. Ralf Sommers Abteilung für Evolutionsbiologie untersucht, wie sich die Interaktion von verschiedenen Lebewesen wie Mikroben, Pflanzen und Tieren auf deren Entwicklung auswirkt und die Abteilung Molekularbiologie unter Detlef Weigel erforscht, wie sich dies in den Genen widerspiegelt. Dabei arbeiten die Forscher*innen mit Modellorganismen wie Zebrafisch, Taufliege, Fadenwurm und der Ackerschmalwand Arabidopsis thaliana.

Das Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie bietet ein breit gefächertes Themenspektrum und beherbergt Wissenschaftler*innen verschiedenster Ausrichtungen. Derzeit arbeiten hier ungefähr 360 Mitarbeiter*innen aus über 40 Nationen. Hervorragenden Studienabsolventinnen und -absolventen aus dem Bereich der Lebenswissenschaften stehen am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie und am Friedrich-Miescher-Laboratorium zwei Doktorandenprogramme offen: Das PhD-Programm in den Biowissenschaften mit drei verschiedenen Zügen und die International Max Planck Research School IMPRS „From Molecules to Organisms“ in Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen. Diese dynamische und interdisziplinäre Zusammenarbeit, die Internationalität des Instituts und der Einsatz modernster Technologien machen dieses Max-Planck-Institut zu einem Ort exzellenter Forschung. Auf dem Campus befindet sich zudem das Max-Planck-Haus, das nicht nur aus der Mensa und dem Café Max besteht. Es bietet auch mehrere komfortable Gästezimmer, einen Hörsaal, einen Tagungsraum sowie eine campuseigene Bibliothek. Die institutseigene Kindertagesstätte Planckton e.V. bereichert den Arbeitsalltag am Institut.

www.eb.mpg.de

 

Fragen?     Nadja Winter       +49 7071 601-350     presse-eb@tuebingen.mpg.de
Aktualisiert 02/06/2017 11:43am

In Kürze

  • Das Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie arbeitet an Fragen zu genetischen, biochemischen und molekularen Prozessen, die der Evolution zugrunde liegen.
  • Das Institut beherbergt derzeit sechs Abteilungen und sieben unabhängige Arbeitsgruppen.
  • Interdisziplinarität, Internationalität und modernste Methoden zeichnen die exzellente Forschung aus.
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