Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM)

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Das Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) erforscht das Lehren und Lernen mit digitalen Technologien. Untersucht werden dabei sowohl klassische Formen von Lehre und Unterricht in den Bereichen Hochschule und Schule sowie auch Möglichkeiten des Lernens in informellen Settings wie im Museum, im Internet oder am Arbeitsplatz. Rund 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Kognitions-, Verhaltens- und Sozialwissenschaften arbeiten multidisziplinär an Forschungsfragen zum individuellen und kooperativen Wissenserwerb in medialen Umgebungen und dies in enger Zusammenarbeit mit Medienentwicklung und Medientechnik.

Das IWM transferiert seine Forschungsergebnisse in die Praxis und leistet auf diese Weise einen wertvollen Beitrag mediengestützter Lehr- und Lernszenarien.

Die Forschung am IWM gliedert sich in die Bereiche:

  • Wissenserwerb mit interaktiven Präsentationsmedien
  • Wissenserwerb mit Kommunikations- und Kooperationsmedien
  • Forschungsbereichübergreifende Aktivitäten

Wissenserwerb mit interaktiven Präsentationsmedien

Der Einsatz von Hyper-, Cyber- und Multimedia bietet für die Gestaltung computerbasierter Lernumgebungen innovative Möglichkeiten. Zwei Arbeitsgruppen gehen der Frage nach, wie das Potenzial hypermedialer und cybermedialer Darstellungsformen für verschiedene Lernszenarien genutzt und gleichzeitig mögliche Störeinflüsse minimiert werden können. Eine weitere Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit den grundlegenden kognitiven Prozessen und Ressourcen, die an der Verarbeitung multimedialen Lernmaterials beteiligt sind.

Wissenserwerb mit Kommunikations- und Kooperationsmedien

Wie lässt sich das Potenzial digitaler Kommunikations- und Kooperationsmedien für Formen des kooperativen Lernens und des netzbasierten Wissensaustauschs nutzen? Die Arbeitsgruppen untersuchen sowohl den gemeinsamen Wissenserwerb in herkömmlichen Lehr-/Lernszenarien (z. B. im Schulunterricht oder in der Hochschullehre) als auch in qualitativ anders- und neuartigen Szenarien (z. B. der Wissensaustausch in virtuellen Communities).

Forschungsbereichübergreifende Aktivitäten

Eine institutionalisierte Form forschungsbereichübergreifender Aktivitäten stellt der Leibniz-WissenschaftsCampus „Cognitive Interfaces“ dar. In diesem Forschungsverbund kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IWM interdisziplinär mit Projektpartnern der Universität Tübingen. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, wie sich Denken, Handeln und Arbeiten im Kontext digitaler Medien durch die Gestaltung von Mensch-Maschine-Schnittstellen verbessern lässt.

Das IWM pflegt den nationalen und internationalen Austausch durch Kooperationen mit anderen Forschungseinrichtungen. Auf nationaler Ebene ist das Institut Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft und arbeitet eng zusammen mit der Abteilung für Angewandte Kognitionspsychologie und Medienpsychologie der Eberhard Karls Universität Tübingen. Im Jahr 2009 gründete das IWM gemeinsam mit der Universität Tübingen Deutschlands ersten Leibniz-WissenschaftsCampus mit einer Laufzeit bis Ende 2016. Von 2017-2020 wird der Leibniz-WissenschaftsCampus mit dem Titel „Cognitive Interfaces“ weitergeführt. International geht das IWM Partnerschaften mit renommierten Akteuren der europäischen und außereuropäischen Forschungslandschaft ein.

Leibniz-Institut für Wissensmedien: www.iwm-tuebingen.de
Leibniz-WissenschaftsCampus Tübingen: www.wissenschaftscampus-tuebingen.de

 

Fragen?     Dr. Evamarie Blattner       +49 7071 979-222     e.blattner@iwm-tuebingen.de
Aktualisiert 08/08/2017 10:25am

In Kürze

  • Das IWM wurde 2001 gegründet und ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.
  • Die Forschung am IWM konzentriert sich auf Kognitions-, Verhaltens- und Sozialwissenschaften in Zusammenarbeit mit Medienentwicklung und Medientechnik.
  • Zudem betreibt das IWM nachhaltige Forschung im Bereich medienbasierter Lehr- und Lernansätze.
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Tübingen ist ein besonderer Ort für Wissenschaft und Forschung. Nur wenige Standorte bieten eine solche Breite an Forschungsschwerpunkten in so großer Nähe - sowohl physisch als auch im übertragenen Sinne: Tübingens Forschungseinrichtungen sind nur einen Steinwurf voneinander entfernt und arbeiten im Rahmen des Tübingen Research Campus eng zusammen.

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