Friedrich-Miescher-Laboratorium

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Der Max-Planck-Gesellschaft (FML)

Die Nukleinsäure, das Molekül, das alle wichtigen Erbinformationen enthält, die einen Organismus ausmachen, wurde 1869 von Friedrich Miescher (1844-1895) in Tübingen entdeckt. Das nach ihm benannte Laboratorium für biologische Arbeitsgruppen wurde 1969 gegründet und gibt bis zu vier herausragenden jungen Wissenschaftler*innen  die Möglichkeit, über einen Zeitraum von mehreren Jahren eine unabhängige Forschungsgruppe aufzubauen. Momentan sind etwa 50 Personen am Friedrich-Miescher-Laboratorium beschäftigt.

Das FML untersteht der Leitung eines geschäftsführenden Direktors des Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie, ist ansonsten aber eine eigenständige Einrichtung mit eigenem Etat und Personal. Die Themen der Arbeitsgruppen sind breit gefächert und wechseln mit der Berufung neuer Gruppenleiter*innen. Derzeit befassen sich die Forscher damit, wie der Zellkern organisiert ist, wie äußere Signale die Embryonalentwicklung beeinflussen und wie neue Arten entstehen und sich an die Umwelt anpassen.

Die Jungwissenschaftler*innen erhalten am FML die Möglichkeit, ihre eigenen Forschungsideen zu verwirklichen und werden so auf eine unabhängige Karriere vorbereitet. Etwa ein Drittel der bisherigen Arbeitsgruppenleiter*innen sind später Direktor*innen eines Max-Planck-Instituts geworden.

Zwischen den einzelnen Arbeitsgruppen und den in nächster Nähe angesiedelten Max-Planck-Instituten findet ein aktiver und lebhafter wissenschaftlicher Austausch statt. Dazu tragen auch gemeinsame Seminare mit hochkarätigen Wissenschaftler*innen aus aller Welt bei.

www.fml.tuebingen.mpg.de

Fragen?     Nadja Winter       +49 7071 601-350     presse-eb@tuebingen.mpg.de
Aktualisiert 16/08/2016 4:19pm

In Kürze

  • Das Friedrich-Miescher-Laboratorium beherbergt bis zu vier unabhängige Nachwuchsgruppen junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

  • Die Wissenschaftler werden auf ihrem Karriereweg unterstützt und können ihre eigene Forschungsidee frei verwirklichen.

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Forschung in Tübingen

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